Geschichte

Überschrift

Unser Haus soll im 13. Jhdt. erbaut worden sein.

1617   Bäckerei, Fleischbank, Gast- und Landwirtschaft wurde betrieben
Für die Kühlung im Sommer des Fleisches wurde eine Falltür in den Keller eingebaut, die Leute öffneten die Tür und konnten Ihr gebrochenes Eis in die Grube fallen lassen, diese zugleich der Keller war, somit wurde der Raum über den Sommer durch gekühlt.

1640   Die Decke in der Gaststube entstand in den letzten Jahren des 30 Jährigen Krieges- diese auch heute noch zu besichtigen ist und durch einige Schusslöcher der darauffolgenden Kriege gezeichnet wurde. Über der Tramdecke ist ein Hohlraum von lemm, dies ist wahrscheinlich ein Beweis für das ursprünglich sehr niedrige Bäckerhaus. 

1645   im 30 jährigen Krieg Belagerung der Truppen des Regiments des Obersten Pallavicini 

1736   Nach dem großen Ybbs Hochwasser am 18.Juli 1736 war keine Mühle und Bäckerei in der Stadt Waidhofen einsatzfähig, daher wird der Biberbacher Bäcker sogar Brotlieferant für Waidhofen, er hat sich bereit erklärt, sein Brot nach Rosenau zu schicken, von dort wird dieses Brot wöchentlich dem „<steürer boden“ (Steyrer Boten, Fuhrwerksverbindung zwischen Waidhofen und Steyr)mitgegeben. Es handelte sich um 200 LAIB/ Woche!!

1806   Plünderung und Einquartierung der Franzosen – so eine hohe Schadensumme, durch die Plünderung der Franzosen war sonst in keinem Haus Biberbachs zu verzeichnen.

1823   Kauf durch Franz Hofbauer, damaliger 1.Bürgermeister und Besitzer des Bäckerwirtshauses

1913   Die neuen Besitzer vergrößern den Vierkanter ( Aufstockung), Fleischhauerei wird wieder eröffnet, die Bäckerei wird nach wie vor betrieben. Es fanden viele Veranstaltungen statt. Die ersten Filmvorführungen fanden ebenfalls hier statt: Samstag 26. 06. 1938 vom „Graufilm“ um 3 Uhr Nachmittags f. Kinder und Erwachsene um 8 Uhr Abend „Standschütze Bruggler“ Besuch für alle ehemaligen Frontkämpfer fasst Pflicht. Wahllokal war das Gasthaus von jeher.

1951   Die Bäckerei musste sperren, da sich der Bäcker selbstständig machte. Der Sohn der Familie Höller konnte das Haus nicht verwalten und musste verkaufen.

1952   Franz und Anna Kappl kauften die Gastwirtschaft und die Fleischhauerei.

1978   entstand der Speisesaal, im Festsaal fanden viele Ereignisse statt wie Zimmergewehrschießen, Jungbürgerfeier mit Landeshauptmann Leopold Figl, als Theatersaal, sogar als Box- Arena 1. Boxprofi- Supermeeting- „3 interessante Profispitzenkämpfe“- schrieb die Ybbstal Zeitung am 20.12. 1978

1988   erstrahlt das Haus in seinem vollen Glanz mit neuer Fassade und Aufschrift Moststrassenrast, rechtzeitig zur Landesausstellung in Seitenstetten 

1997   Brand im Erdgeschoss durch Zigarette Café, Barbereich uns Speisesaal mussten neu gemacht werden

2002   Überdachung des Hauses mit einer Glaskuppel, neu gestalteter Bankett- Bereich, eigener Bankett Aufgang.

2008   Angelika Kappl mit 18 Jahren den elterlichen gastwirtschaftlichen Betrieb übernommen.

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